Gestern konntest du noch mühelos 150 ml abpumpen, heute sind es nur noch 50 ml? Auf der rechten Seite sind es 120 ml, links aber nur spärliche 30 ml? Neben unkontrolliertem Auslaufen der Muttermilch musst du dich vielleicht auch noch dem Druck deines Umfelds stellen, „für zwei essen“ zu müssen... Angesichts dieser plötzlichen Herausforderungen verfallen viele frischgebackene Mamas in tiefe Selbstzweifel: „Habe ich nicht mehr genug Milch?“
Keine Panik, atme tief durch. Tatsächlich sind die meisten dieser Situationen völlig „normale physiologische Begleiterscheinungen“ der Stillzeit. Um dir deine Sorgen rund um die Milchmenge vollständig zu nehmen, haben wir die wichtigsten klinischen Ratschläge der erfahrenen deutschen Hebamme Christiane Hammerl exklusiv für dich zusammengefasst.
In diesem Q&A führt Christiane dich durch 6 echte Still-Herausforderungen und zeigt dir klar auf: Wann du dir absolut keine Sorgen machen musst – und wann es wirklich an der Zeit ist, sich professionelle Hilfe zu holen.
💡 Kernpunkte
- Eine geringere Abpumpmenge deutet selten auf einen tatsächlichen Milchmangel hin, sondern resultiert meist aus der falschen Abpumptechnik oder Pumpennutzung.
- Schmerzen beim Abpumpen verursachen Verkrampfungen und hemmen den Milchspendereflex, weshalb der Vorgang stets schmerzfrei sein sollte.
- Die Muttermilchproduktion reguliert sich auf natürliche Weise über das Prinzip von Angebot und Nachfrage durch häufiges Anlegen des Babys.
- Der wichtigste Indikator für eine ausreichende Milchversorgung ist ein Baby, das gut zunimmt, normal trinkt und regelmäßig volle Windeln hat.
Q 1: Gestern konntest du noch 150 ml abpumpen, heute sind es nur noch 50 ml. Hast du zu wenig Milch?
A 1: Gestern konntest du noch 150, 180 ml abpumpen, heute sind es nur noch 50 ml – aber das ist eigentlich eine gute Nachricht! Denn das bedeutet nicht automatisch, dass du zu wenig Milch produzierst oder nicht genug hast, wenn du weniger abpumpst. Manchmal lohnt es sich wirklich, die Technik zu überprüfen: Schau einmal nach, ist die milchpumpe richtig angesetzt? Das heißt, sitzt der Flansch richtig? Wird die Brust ausreichend stimuliert? Ist die Saugstärke passend? Denn es gilt nicht: Je stärker und fester der Zug, und je mehr Schmerzen du beim Abpumpen hast, desto mehr Muttermilch bekommst du automatisch. Schmerzen führen oft zu Verkrampfungen, wodurch der Milchspendereflex eher beeinträchtigt wird. Also merke dir: Das Abpumpen sollte ein angenehmes Gefühl sein.
Mit der M9 milchpumpe von Momcozy kannst du verschiedene Modi einstellen und den für dich am besten geeigneten, sich richtig anfühlenden Abpumpmodus finden. Nur so erhältst du wirklich ausreichend Muttermilch. Wenn du jedoch tatsächlich feststellst, dass die Milchmenge über mehrere Abpumpprozesse oder an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen kontinuierlich sinkt – wende dich bitte an deine Hebamme, deinen Kinderarzt oder deine Stillberaterin. Dann muss individueller geschaut werden, wo genau das Problem liegt.
Q 2: Rechts 120 ml, links nur 30 ml abgepumpt, ist das normal?
A 2: Du hast rechts 120 ml abgepumpt und links 30 ml. Keine Sorge! Das ist manchmal völlig normal. Denn beide Brüste sind keine exakten Zwillinge. Vielleicht hast du auf der einen Seite mehr Brustdrüsengewebe, oder die andere Seite reagiert stärker auf den Milchspendereflex. Daher ist die Milchmenge natürlich unterschiedlich. Aber bevor du dir zu viele Sorgen machst, lohnt es sich auch hier, die Technik zu überprüfen. Kontrolliere, ob die Einstellungen richtig sind. Schau, ob die milchpumpe gut sitzt und die Brust gleichmäßig stimuliert wird. Ebenso wichtig ist es, zu prüfen, ob der Flansch richtig anliegt – und das Abpumpen sollte keine Schmerzen verursachen. Denn Schmerzen beim Abpumpen bedeuten nicht gleich eine gute Milchausbeute.
Mit der Momcozy Air 1, einer tragbare milchpumpe, kannst du auch sehr gut überprüfen, ob diese flexible Pumpe gut anliegt und ob die Muttermilch reibungslos fließt. Das Wichtigste ist jedoch: Solange dein Baby gut zunimmt, normal trinkt, sich altersgerecht entwickelt und regelmäßig nasse oder volle Windeln hat – musst du dir vorerst keine Sorgen um die unterschiedliche Milchmenge deiner beiden Brüste machen.
Q 3: Was tun bei auslaufender Milch? Wie vermeide ich unkontrollierten Milchfluss?
A 3: Wie vermeidet man auslaufende Milch, also das Überlaufen der Muttermilch? Als Hebamme weiß ich, wie belastend es sein kann, wenn die Muttermilch plötzlich und unerwartet fließt. Ein unkontrollierter Milchfluss – wie lässt sich das vermeiden? Wichtig ist, dass du regelmäßig stillst und regelmäßig abpumpst, damit erst gar kein Spannungsgefühl in der Brust entsteht. Es ist wichtig, die Brust regelmäßig zu entleeren und keinen Milchstau entstehen zu lassen, da dies sonst zu einem Milchstau oder einer Brustentzündung führen kann. Wenn ihr dazu Fragen habt, wendet euch vertrauensvoll an eure Hebamme oder Stillberaterin.
Ein kleiner Tipp: Regelmäßiges Abpumpen. Achte auf eine stressfreie, hygienische Umgebung. Achte auf das Händewaschen, das ist ebenfalls sehr wichtig. Verwende eine gute Pumpe. Zum Beispiel die elektrische milchpumpe von Momcozy. Sie verfügt über ein spezielles Design – das Double Fit Design. Es passt sich besonders gut der Form deiner Brust an und sammelt die Muttermilch sauber und hygienisch. Für dein Wohlbefinden und das deines Babys.
Q 4: Was sind die häufigsten Fehler beim Abpumpen? Wie lassen sie sich vermeiden?
A 4: Was sind die häufigsten Fehler beim Abpumpen? Wie kannst du sie vermeiden? Eine häufige Fehlerquelle ist Stress. Versuche, dir zu Hause eine gemütliche Ecke einzurichten, vielleicht eine Tasse Tee zu kochen und möglichst in einem ruhigen, entspannten Zustand abzupumpen. Wenn dein Baby nicht bei dir sein kann, stelle zum Beispiel ein Foto deines Babys auf, damit dein Körper auch weiß, für wen er die Muttermilch produziert.
Ebenso wichtig ist ausreichende Hygiene. Vor dem Abpumpen solltest du dir gründlich die Hände waschen und sie mit einem sauberen, trockenen Handtuch abtrocknen. Auch die regelmäßige Reinigung deiner Pumpe ist wichtig, wie zum Beispiel bei der flexiblen milchpumpe hands free von Momcozy. So kannst du eine bakterielle Belastung vermeiden und durch gute Hygiene Bakterien reduzieren.
Noch ein sehr wichtiger Punkt: Achte auf das richtige Vakuum. Das heißt, stelle die richtige Saugkraft ein. Nicht zu schwach, aber auch nicht zu fest, da dies zusätzlich Schmerzen verursachen kann. Achte zudem auf regelmäßiges Abpumpen. Das bedeutet, du solltest einen festen, regelmäßigen Rhythmus haben.
Q 5: Wie finde ich die für mich passende Stillroutine?
A 5: Hallo, ich bin Christiane, Hebamme mit Erfahrung in der Stillberatung. Heute möchte ich mit euch über Stillroutinen sprechen. Denn es gibt nicht die eine, einzig richtige Art zu stillen. Jede Mama und jedes Baby hat andere Bedürfnisse. Frage dich: In welcher Position stille ich am liebsten? Was ist für mich und mein Baby am bequemsten? Kann ich im Café oder im Park stillen, oder fühle ich mich in meinem vertrauten Zuhause sicherer? Braucht mein Baby vielleicht einen festen Rhythmus? Achte auf dich und deine Bedürfnisse. Manche Frauen brauchen beim Stillen mehr Flexibilität. Dafür ist eine tragbare milchpumpe – die Momcozy M9 – sehr praktisch. Wenn ihr beim Stillen Unbehagen oder Schmerzen verspürt, holt euch Hilfe. Sucht eine Stillberaterin auf oder kontaktiert erneut eure Hebamme.
Q 6: Was tun, wenn die Muttermilch nicht reicht? Wie kann ich die Milchproduktion steigern?
A 6: Viele Mamas denken: „Oh mein Gott, meine Milch reicht nicht für mein Baby.“ Ich bin Hebamme Christiane und ich hoffe, ich kann dich ein wenig beruhigen. Denn in den meisten Fällen produziert dein Körper genug Muttermilch für dein Baby. Auch wenn dein Baby immer wieder die Brust sucht, ist das oft eine Suche nach Nähe und Geborgenheit, denn Stillen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme. Daher ist in den ersten Tagen nach der Geburt häufiges, regelmäßiges Anlegen sehr wichtig. Denn genau dadurch entsteht das sogenannte „Angebot und Nachfrage“-Gleichgewicht. Das heißt: Wenn dein Baby häufig an der Brust saugt, wirst du mit Sicherheit ausreichend Muttermilch produzieren.
Wenn du dir dennoch manchmal unsicher bist oder in deinem Alltag mehr Flexibilität brauchst, kannst du das Abpumpen durchaus ausprobieren. Zum Beispiel mit der Momcozy Air 1. So bleibst du in deinem Alltag sehr flexibel. Du kannst auch gelegentlich abpumpen, um zu sehen, wie viel Milch du produzierst. Denn wenn du siehst, dass Muttermilch fließt – es mit eigenen Augen siehst –, gibt dir das oft großes Vertrauen. Und bitte, vertraue deinem Körper.
Manchmal braucht es ein wenig Geduld, aber Vertrauen ist extrem wichtig – dein Körper kann ausreichend und hochwertige Muttermilch produzieren. Möchtest du mehr Tipps zum Thema Abpumpen? Schau dir die milchpumpe hands free Momcozy Air 1 an.