Stillen ist ein Lernprozess. Es kommt häufig vor, dass man Angst vor dem Stillen hat, insbesondere wenn man zum ersten Mal Mutter wird. Auch eine Mutter mit Stillerfahrung wird Angst davor haben, es noch einmal zu tun, weil jedes Kind anders anlegt.
Es gibt viele Gründe, warum Mütter Angst vor dem Stillen haben: Angst vor dem Auslaufen, Angst vor dem Stillen in der Öffentlichkeit und Angst vor Schmerzen. Als frischgebackene Mutter stehen Sie vor vielen Herausforderungen. Heute stellen wir Ihnen einen Stillratgeber zur Verfügung, der über die weit verbreitete Angst vor dem Stillen spricht und wie Sie diese überwinden können. Wenn Sie eine Mutter sind, die diese Gefühle hat, folgen Sie uns bitte und lesen Sie weiter!
Stillratgeber: Die häufige Angst vor dem Stillen
Du bist nicht allein mit deiner Angst. Was ist die häufigste Angst vor dem Stillen? Werfen wir einen Blick auf Folgendes:
Der Mangel an Privatsphäre während des Stillens kann bei frischgebackenen Müttern große Ängste und Ängste auslösen. Ein Baby kann sich winden und schreien, was dazu führen kann, dass andere Sie anstarren.
Die ersten Tage nach der Geburt können für eine frischgebackene Mutter die überwältigendste sein. Das Pflegepersonal wird Sie beim Stillen des Babys beobachten, um zu überprüfen, ob es richtig ist. Möglicherweise berühren sie sogar Ihre Brüste, um Ihnen dabei zu helfen, die richtige Position einzunehmen. Sogar deine Mutter oder deine Verwandten möchten dir vielleicht helfen. Aber keiner von ihnen ist sich darüber im Klaren, dass dies zu Unbehagen oder Stress führen kann.
Wir alle wollen mutige Mütter sein, die in der Öffentlichkeit stillen können, aber die Angst davor, in der Öffentlichkeit zu stillen, ist auch real.
Die frischgebackenen Mütter haben Angst vor dem Stillen, nachdem sie von einigen schmerzhaften Stillgeschichten gehört haben. Studien zeigen, dassachtzig Prozent der Mütter angaben, dass das Stillen schmerzhaft sei. In den ersten Tagen und sogar Wochen können Ihre Brustwarzen rau und schmerzhaft werden. Aber wenn Ihr Baby richtig anlegt und Ihre Brustwarzen sich an das Saugen gewöhnen, werden die Schmerzen nachlassen.
Halten die Schmerzen länger als zwei Wochen an, sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Während des Stillens können verschiedene Erkrankungen Schmerzen verursachen: falsches Anlegen, Überproduktion, verstopfter Milchgang, Milchstau, Soor und Mastitis.
- Angst vor auslaufender Milch
Wenn Ihre Brüste entleert werden müssen, kann es zu einem Milchaustritt kommen. Bei vielen Müttern kommt es vor allem in den ersten Wochen zu Milchverlust. Sie können dies in den meisten Situationen anhand des Ernährungsplans Ihres Babys vorhersagen. Aber manchmal kommt es plötzlich zum Milchaustritt. Im Allgemeinen ist das Auslaufen nach vier und sechs Wochen kein Problem mehr.
Fast jede Mutter macht sich Sorgen darüber, ob ihr Baby genug Muttermilch bekommt. Denn sie können nicht messen, wie viel Milch das Baby aus der Brust genommen hat. Die Besorgnis ist sicherlich verständlich, sollte aber nicht übermäßig beunruhigt sein. Die meisten Mütter können ausreichend Muttermilch produzieren.
Stillratgeber: So überwinden Sie die Angst vor dem Stillen
Wie können Mütter, die Angst vor dem Stillen haben und gestresst sind, die Situation lösen? Hier sind die Lösungen für Sie:
Zum Zudecken können Sie eine Stilldecke oder eine große Puckdecke verwenden. Wenn Sie mit dem Fütterungsplan Ihres Babys vertraut sind, können Sie den Zeitpunkt Ihres Ausflugs planen.
Wenn Sie bei einem Freund oder Familienmitglied zu Hause sind, können Sie ihm Ihre Gefühle mitteilen und das Baby privat stillen. Bitte seien Sie nicht schüchtern. Die Menschen, die dich lieben, werden dich verstehen und dir die Unterstützung geben, die du brauchst.
- Sie müssen lernen, wie Sie das Baby richtig an- und abschnallen. Wenn Babys keine Muttermilch bekommen, saugen sie stärker, was die Schmerzen unerträglich macht.
- Sie können Tylenol auch gegen leichte Schmerzen einnehmen, denken Sie jedoch daran, zuerst Ihren Arzt zu konsultieren.
- Tragen Sie vor und nach jedem Stillen Lanolincreme auf, um Schäden vorzubeugen und Wunden zu heilen.
- Massieren Sie die Brüste, um das Risiko verstopfter Milchgänge zu verringern.
- Tragen Sie einen bequemen und stützenden BH, da die Brüste beim Stillen schwerer werden.
Sie können mit Menschen sprechen, die Sie lieben, und ihnen sagen, wie Sie sich fühlen. Wenn Sie Unterstützung haben, werden Sie sich besser fühlen. Aber denken Sie daran, die Ratschläge zu ignorieren, die Ihnen Unbehagen bereiten.
Gönnen Sie sich eine Pause, indem Sie beispielsweise eine halbe Stunde laufen, ein Bad nehmen und ein Buch lesen. Zu Hause zu bleiben und auf die Wände zu starren wird Ihnen nicht helfen, sich besser zu fühlen.
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